
Verwendung des Bildes nur mit ausdrücklicher Genehmigung.
Dieses mal stand Alexander Bittroff Rede und Antwort. Ich freue mich sehr, dass er sich zur Verfügung gestellt hat.
Wer ist dein persönlicher Energieheld?
Ich bin jetzt nicht so der Typ, dass ich Helden, oder Idole habe. Es gab viele Spieler, die was für Energie Cottbus erreicht haben. Deshalb gibt es auch keinen einzigen Spieler, den ich als persönlichen Helden auswählen würde.
Auf welchen Position(en) hast du in den Jugendjahren gespielt?
Damals habe ich auf der rechten Verteidigerposition begonnen. Im fortgeschrittenen Alter kam ich dann im Mittelfeld zum Einsatz. Als ich dann von der Sportschule zu Energie gewechselt bin, habe ich sogar zentrales Mittelfeld gespielt. Damals im ersten A-Jugend Jahr nach meiner Verletzung, spielte ich dann auch als Stürmer und habe als Joker meine Tore gemacht. Hauptsächlich habe ich dann rechtes Mittelfeld und rechts in der Abwehr gespielt, obwohl ich auch linkes Mittelfeld, links in der Abwehr und auch in der Innenverteidgung spielen kann.
Wer hatte den größten Anteil an deiner Entwicklung?
Ich selbst (lacht). Die Trainer, die mir vieles beibrachten. Man muss aber auch selbst den Willen und Talent mitbringen und den inneren Schweinehund besiegen (z.b. selbstständiges Training im Urlaub). Aber jeder hat ein wenig dazu beigetragen. Außer mir gehören in erster Linie die Eltern und die Trainer dazu.
Wie kam es zum Wechsel nach Cottbus?
In der siebten Klasse bin ich auf die Lausitzer Sportschule Cottbus gewechselt. Damals spielte ich noch bei meinem alten Verein (Anm. d. Verf.: VfB Senftenberg, jetzt FC Senftenberg 08). Die Regel war ja, wer zur Sportschule wechselte, sollte später dann auch für den FC Energie Cottbus spielen. In der achten Klasse kam dann eine Anfrage vom damaligen Nachwuchskoordinator Detlef Ullrich, ob ich zu Energie Cottbus wechseln würde. Zuerst habe ich immer abgesagt und kann auch nicht mehr genau sagen ob es Berührungsängste waren. Dann habe ich mit meinen Eltern darüber gesprochen. Die meinten, ich soll es machen, wenn ich mal richtig weiterkommen möchte.
Dein schönstes und auch negativtes Erlebnis bei Energie?
Mein schönstes Erlebnis war vor zwei Jahren das Spiel gegen Augsburg. Dass war das schönste Erlebnis, weil es das erste Profispiel war, was ich absolviert habe. Wenn man dann noch ein Tor macht und 3:1 gewinnt, ist dass schon etwas besonderes (2. Liga, 1. Spieltag 2009/2010, Anm. d. Verf.). Mein negativtest Erlebnis war die rote Karte in Augsburg (2. Liga, 15. Spieltag 2010/2011, Anm. d. Verf.). Augsburg ist der Gegner, wo viele Sachen passieren.
Wie war deine Zeit in der Jugendnationalmannschaft des DFB-Team?
Ich war nur einmal dabei und von der Zeit her war es nur ein kurzer Abschnitt. Ich war überrascht und auch erfreut, weil es was neues war. Es waren viele Spieler, die in der 1. Bundesliga aktiv sind dabei. Dazu gehören u.a. Thomas Müller, Marcel Schmelzer, Toni Kroos oder Holger Badstuber. Es ist schon etwas anderes gewesen, da man so ein Umfeld noch nicht kannte. Es ist trotzdem eine schöne Zeit gewesen und habe es sehr genossen, obwohl ich nur in einmal dabei war (2009 geg. Nordirland in Belfast & San Marino, Anm. d. Verf.). Es würde mich freuen mal wieder dabei zu sein. Aber dann geht es eben nur noch über die A-Nationalmannschaft oder ich spiele eben für Polen (lacht).
Verfolgst du deine Ex-Vereine und was ist deine Meinung zu deren aktueller Situation?
Ab und zu verfolge ich schon noch meine Ex-Vereine. Wenn wir Freitags spielen und Samstags auslaufen haben, bietet sich dass ja an, zu gucken was der alte Verein macht (FSV Glückauf Brieske/Senfenberg, Anm. d. Vef.). Momentan stehen sie auch nicht so gut da. Sie sind von der Brandenburgliga in die Landesliga Süd abgestiegen. Man verfolgt es auf jeden Fall, da man ja auch noch einige Kontakte zu den früheren Spielern hat.
Wie erlebst du die momentane Entwicklung der U23 und Profis aus deiner Sicht?
Sie müssen versuchen, dauerhaft die Klasse zu halten, damit Spieler, die aus der Jugend hoch kommen, dort Spielpraxis sammeln können oder Energie als Sprungbrett nutzen. Bei den Profis war es eine erfolgreiche Saison, obwohl es nur Platz sechs geworden ist. Auch im DFB-Pokal war man durch die Spielweise und Ergebnisse erfolgreich. Und der Aufstieg wurde nie als Ziel ausgegeben.
Was sind deine persönlichen Ziele für die neue Saison?
Da weitermachen, wo ich aufgehört habe. Und wieder versuchen Stammspieler zu werden, um sich weiterzuentwickeln. Wenn Konkurrenz kommt, versuche ich, die nicht an mir vorbei zu lassen.
Wer ist dein absoluter Lieblingsspieler?
Ich bin selbst mein Lieblingsspieler (lacht).
Wie stehst du zu sozialen Netzwerken im Internet. wie z.B. facebook, studivz etc.?
Bei facebook bin ich nicht angemeldet, sondern nur bei studivz. Wenn man jetzt jeden Tag Anfragen von Leuten bekommt, die man nicht kennt oder die Trikots haben wollen, ist dass schon etwas komisch. Ich finde es besser, wenn die Leute direkt zu mir kommen und mich ansprechen.
Welche Trainingseinheit macht dir am meisten Spaß?
Frei (lacht). Es macht alles Spaß, was mit Ball zu tun hat.
Welche Stadien gefallen dir am besten?
Generell gibt es viele Stadien die mir gefallen. Z.B. Aachen, Augsburg oder Duisburg, weil die vom Aufbau her sehr ähnlich sind. Da ist es schwierig, jetzt einen Favoriten zu finden. Was mir nicht gefällt, sind die alten Stadien mit den Tartanbahnen. Dort ist alles viel zu weit weg. Aber unser Stadion gefällt mir. Klein aber fein.
Welchen Beruf hättest du ergriffen, wenn du nicht Fußballer geworden wärst?
Ich habe mich schon immer für die Metrologie interessiert. Aber Gedanken machte ich mir darüber noch nicht, da bis jetzt alles super gelaufen ist. Aber wenn es mal soweit sein sollte, dann kann ich mir vorstellen, diese Richtung einzuschlagen. Jedoch würde ich auch was machen, was mit Tiere zu tun hat, da ich sie sehr mag. Oder auch im Fußball gibt es viele Posten, die man ausüben kann.
Welche Schlagzeile würdest du gern über dich lesen?
Darüber sage ich nichts (lacht).